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Abgeschlossene Projekte

Übersicht Aufwertungsmassnahmen 2. Periode

Zwischenbericht 2014

 

Informationen zu einzelnen abgeschlossenen Projekten:

 

Heckenprojekt Höfe

Hecken sind nicht nur wichtige Vernetzungselemente in der Landschaft, sondern auch für viele Tiere ein wertvoller Lebensraum. Hecken sind für die Tierwelt besonders wertvoll, wenn sie aus einheimischen Strauch- und Baumarten bestehen und einen hohen Anteil an Dornensträuchern aufweisen.

Das Vernetzungsprojekt Höfe fördert dieses wertvolle Landschaftselement im Rahmen des Heckenprojektes „1000 neue Sträucher für eine farbige Höfner Landschaft“. Wir möchten die Hecken im Bezirk Höfe nicht nur erhalten, sondern auch bestehende aufwerten oder neue Hecken pflanzen.

Pflanzenportraits Heckensträucher

 

Baumschnittkurs auf dem eigenen Betrieb

Weitere Informationen

 

Saft aus der Region

Unter dem Motto "Die Vielfalt unserer Äpfel vereint in einem Saft" lanciert das Vernetzungsprojekt den Höfner Apfelsaft mit eigener Etikette. Mit dem Apfelsaftprojekt sollen die Früchte und Bäume ihren Wert erhalten und ein typisches landwirschaftliches Produkt wird vermarktet.

Gemostet wird bei Sepp Bingisser, Pfäffikon, Leo Fässler, Schindellegi, Stefan Kümin, Wollerau und Theo Mächler, Wollerau. Hier kann der Apfelsaft auch bezogen werden.  

In folgenden Restaurants können Gäste den Höfner Süssmost bestellen: FC Wollerau Clublokal und Erlenmoos in Wollerau, Büel, Etzel-Kulm, Feld, Rossberg und St. Meinrad in Schindellegi-Feusisberg, Restaurant Ried in Freienbach sowie Seedamm-Plaza in Pfäffikon. Schöne Tischsets und Plakate machen auf den Höfner Süssmost aufmerksam.

 


Pflegeleichte Obstbäume:
 

Informationsblatt Hochstammobstbäume

Das Informationsblatt gibt Tips zur Standortwahl, verweist auf privatrechtliche Grundlagen, welche beachtet werden müssen und gibt Pflegehinweise für ein optimales Wachstum und viele süsse Früchte.

Informationsblatt Hochstamm-Obstbäume

 

Kleinstrukturen als wichtige Strukturelemente und Lebensräume in unserer Landschaft

Kleinstrukturen sind wichtige Lebensräume für unsere heimische Flora und Fauna. Verschiedene, auch bedrohte Tierarten wie Amphibien, Reptilien, Kleinsäugetiere und Insekten sind auf diese Strukturen als Versteck, Überwinterungsquartier oder Eiablagestelle angewiesen. Kleinstrukturen tragen einer verbesserten Vernetzung bei und sollten in einem Abstand < 100m zueinander angelegt werden. Damit eine Biodiversitätsfläche als ökologisch wertvoll gilt, können Kleinstrukturen als Zusatzelemente in den Vernetzungsprojekten angerechnet werden.

Informationsblatt Kleinstrukturen

 

Infoblatt "Wir helfen den Wildbienen"

In der Schweiz leben über 580 Arten von Wildbienen. Die Erhaltung zahlreicher Pflanzen hängen von der Bestäubung durch Wild- und Honigbienen ab. Die Erträge aus der Landwirtschaft wie Früchte und Beeren hängen von der Arbeit der Bienen ab. Unser Infoblatt informiert über Wildbienen und wie sie in ihrem Garten oder auf ihrem Balkon den Wildbienen helfen können.

Informationsblatt Wildbienen

 

Elisabeth und Oscar Beugger-Preis für das Vernetzungsprojekt Höfe

Der Preis wird von der Pro Natura und der Emanuel und Oscar Beugger-Stiftung vergeben. Im Jahr 2014 wird das Vernetzungsprojekt für ihr Amphibientümpelprojekt geehrt. Geplant sind in den nächsten zwei Jahren 20 neue Teiche und temporäre Tümpel im Bezirk Höfe.

Artikel Pro Natura Magazin "Bauern holen die Frösche zurück"

 

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer hat die artenreichste Blumenwiese im Höfnerland?

Die Vielfalt an Blütenpflanzen ist riesig. Ihre Farbenpracht und Formen ziehen unsere Blicke an und lassen uns staunen. Eine farbenfrohe Blumenwiese erfreut aber nicht nur unser Gemüt. Je artenreicher eine Wiese ist, desto grösser ist auch ihr Wert als Lebensraum für zahlreiche Tierarten. Wir setzen uns dafür ein, dass wir heute wieder vermehrt unseren Blick über farbige Blumenwiesen schweifen lassen können.

In einem Wettbewerb wurden die fünf artenreichsten Wiesen gekürt. Es gab attraktive Preise zu gewinnen.

Wettbewerb: Artenreichste Wiese im Bezirk Höfe

Tischset Blumenwiesenwettbewerb 2014

 

Baumreihen- und Alleenprojekt 2013-2014 im Bezirk Höfe

Bäume prägen unsere Landschaft so, dass sie unverwechselbar ist. Neben dem ästhetischen Aspekt haben Bäume auch einen ökologischen Nutzen. Sie funktionieren als Staub - und Schadstofffilter und produzieren Sauerstoff. Das Ökosystem Baum bietet Lebensraum für Vögel, Kleintiere und Insekten. Jeder einzelne Baum bietet Nistgelegenheit, Nahrung und Winterquartier.

Das LEK Höfe und das Vernetzungsprojekt Höfe wollen zusammen mit dem Fonds Landschaft Schweiz (FLS) und mit Ihrer Hilfe die Artenvielfalt erhalten und fördern. Durch das Pflanzen von Baumreihen und Alleen möchten wir die Höfner Landschaft aktiv gestalten und aufwerten. Dafür suchen wir Standorte für attraktive Baumreihen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, hier die wichtigsten Informationen zum Projekt: 

- Die Beteiligung am Baumreihen- und Alleenprojekt ist freiwillig. 

- Sie entscheiden, welche ortstypische Baumart bei Ihnen gepflanzt werden soll. Es
  können Obstbäume, Linden, Ahorne, Eichen, Birken oder Ihr einheimischer
  Lieblingsbaum sein. 

- Voraussichtlich werden die Pflanzungen im Frühling 2014 stattfinden. 

- Für Sie entstehen keine Kosten. 

 

Falls Sie einen Standort für eine Baumreihe wissen oder Eigentümer von einer geeigneten Parzelle sind, melden Sie sich bei Paul Ebnöther (Tel. Nr.: 079 374 74 27 oder Email: (paul.ebnoether@bluewin.ch). 

Hier finden Sie den aktuellen Konzeptplan zum Baumreihen- und Alleenprojekt.

Bilder zum Projekt finden Sie in unserer Fotogalerie.

 
Neuer Flyer "Landwirtschaft im Blickpunkt"
Neue Vertragsperiode, neuer Flyer, weiterhin motiviertes Engagement für die Aufwertung der Höfner Natur und Landschaft. Nach dem erfolgreichen Abschluss der ersten Vertragsperiode des VP Höfe waren sich alle Beteiligten einig: Das Projekt soll in einer zweiten Periode fortgesetzt werden. Damit wird nicht nur der ökologische Ausgleich weiter optimiert, sondern auch die Aufwertung verschiedener Lebensräume für die Tier- und Pflanzenwelt mit weiteren Projekten gefördert. Der Flyer "Landwirtschaft im Blickpunkt", der in alle Haushalte verteilt wird, informiert über die Ziele des Vernetzungsprojekts.
Landwirtschaft im Blickpunkt

 

Soll-Plan ist online

Die Vernetzungsgruppe Höfe stellt den Soll-Plan der 2. Vertragsperiode für alle interessierten Höfner Bauern zu Verfügung. Mit einem Klick können Sie den Plan herunterladen. Bitte beachten Sie, dass die Datei sehr gross ist (10 MB).

Die Fördergebiete (Schraffuren im Plan) zeigen, wo es ökologisch wertvoll ist, wenn dort ökologischer Ausgleich angemeldet ist bzw. durch den Landwirten angelegt wird.
In den dargestellten Trittsteinkorridoren (grüne Umrandungen im Plan) ist die Distanz zwischen den bestehenden ökologischen Ausgleichsflächen noch zu weitmaschig. Hier besteht Handlungsbedarf.

Soll-Plan herunterladen

 

Neue Hochstammobstbäume

In den kommenden Wochen pflanzen die Höfner Bauern über 400 neue Hochstamm-Obstbäume. Somit kommt der Bezirk Höfe seinem Ziel einen deutlichen Schritt näher: Auf jeden dritten Einwohner im Bezirk soll mindestens ein Hochstamm-Feldobstbaum kommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neue Qualitätsobstgärten

Im Frühling 2011 hatte die Vernetzungskommission alle Höfner Bauern zu einem Beratungsgespräch eingeladen. "Die Beteiligung war mit 90 Prozent sehr gut", freut sich Kommissionspräsident Paul Ebnöther. Besonders erfreulich war, dass die Landwirte sehr interessiert und offen an den Beratungen teilgenommen haben.
Die Beratungsgespräche haben positive Folgen: Unter anderem wurden seither viele neue Qualitätsobstgärten mit den dazugehörigen extensiv bewirtschafteten Wiesen angelegt.

 

Beiträge für wertvolle Landschaftselemente

Hochstamm-Obstgärten, Einzelbäume, Hecken, Teiche und Trockensteinmauern sind schön anzusehen. Und sie bieten eine wertvolle Lebensgrundlage für zahlreiche Tiere und Pflanzen. Der Bezirk Höfe hat sich zum Ziel gesetzt, dass auf jeden dritten Einwohner im Bezirk mindestens ein Hochstamm-Feldobstbaum steht und auf jeden zwanzigsten Einwohner ein prägender und wertvoller Baum. Deshalb hat der Bezirksrat beschlossen, die Pflege besonders wertvoller Landschaftselemente ab 2011 mit einem Beitrag zu unterstützen.

Beitragsberechtigt sind:

 

  • Hochstamm-Feldobstbaum oder Einzelbaum, der entweder einen Stammumfang von mindestens 170 cm beziehungsweise einen Stammdurchmesser von 55 cm aufweist oder an einem vom Landschaftsentwicklungskonzept (LEK) definierten Standort steht
  • Hecke aus einheimischen Sträuchern und Bäumen mit 3 m breitem Krautsaum pro Seite
  • Teich/Tümpel ohne Fische, mit 3 m breitem Krautsaum
  • Trockensteinmauer mit mindestens einseitigem 3 m breitem Krautsaum

 

Vernetzungsprojekt Höfe