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Renaturierung Zwerenbach

Lernen Sie den Zwerenbach kennen

Eine dunkle Röhre. Überschüttet mit Erde. Niemand weiss, wo sie genau liegt. Dieses Schicksal erleidet mancher Bach in den Höfen. So ging es auch dem Zwerenbächli im Gebiet Birren oberhalb des westlichen Ortseingangs von Feusisberg. Ein Teil dieses verbauten Fliessgewässers wurde dank dem LEK Höfe in einen naturnahen Wiesenbach umgewandelt.

 

Wie ein Abschnitt des Zwerenbachs wieder zum Wiesenbach wurde

 

 

Ende August 2012

Viel Regen, viel Wasser. Die Planer haben die Hochwassersicherheit gut berechnet, wie das schlechte Wetter zeigt.

     
 

Anfang Juli 2012

Die Gelbbauchunke ist da! Sie ist in die neuen Teiche neben dem Zwerenbächli "zugewandert". Die LEK-Kommission ist begeistert.

     
 

18. Juni 2012

Der Zwerenbach ist dynamisch. Der starke Regen und das damit verbundene Hochwasser haben das Bachbett verändert.

     
 

Anfang Juni 2012

Die Plattbauch-Libelle hat die neuen Teiche entdeckt.

     
 

19. Mai 2012

Hecke, Amphibientümpel und ein sich entwickelnder Krautsaum – der Zwerenbach wird ein beliebter Lebensraum für einheimische Tiere und Pflanzen werden.

     
 

Anfang Mai 2012

Die ersten Kaulquappen leben in den Amphibientümpeln.

     
 

2. März 2012

Die Stauden sind gepflanzt. Bis zum Zwerenbach-Fest am 25. August werden sie sich zum Beispiel zu schönen Sibirischen Schwertlilien und Zaunrosen entwickelt haben.

     
 

Anfang März 2012

Der Schnee ist weg. Nun wird die Natur mit ihrer Kraft die Umgebung des Zwerenbachs mitgestalten.

     
 

1. Februar 2012

Winterliche Stille beim Zwerenbach.

     
 

1. Februar 2012

Natürliches Geschiebe hat sich im neuen Bachbett verteilt.

     
 

1. Februar 2012

Blick durch die Röhre auf den freigelegten Teil des Zwerenbachs.

     
 

17. Januar 2012

Der Bachlauf ist fertig. Da der Zwerenbach nun viel Platz hat, macht er sich breit und gefriert schneller bei kalten Temperaturen.

     
 

Anfang Januar 2012

Das neue Zuhause der Gelbbauchunke wird nicht vom Zwerenbach gespiesen. Das Wasser stammt aus Drainagesystemen der umliegenden Wiesen.

     
 

15. Dezember 2011

Der Tümpel füllt sich.

     
 

14. Dezember 2011

Zwei der Amphibientümpel nehmen Form an.

     
 

13. Dezember 2011

Die Aushubarbeiten für den ersten Amphibientümpel sind im Gang.

     
 

12. Dezember 2011

Spatenstich. Der Bagger nimmt seine Arbeit auf.

     
   

 

Ende November 2011

Die Pflanzen sind ausgesucht, bestellt und geliefert. Unter anderem werden gepflanzt: Blut-Weiderich, Schwarz-Erle, Sibirische Schwertlilie, Teufelsabbiss, Zaunrose und Grosser Wiesenkopf.

(Bilder © Wildstaudengärtnerei Patricia Willi)

 

     
   

 

Sommer 2011

  • Erteilung Baubewilligung
  • Ausführungsplanung

 

Herbst 2011

  • Submissionsverfahren
 
     
   

 

Winter 2010/2011

  • Verfeinerung des Projekts
  • Bereitstellung der notwendigen finanziellen Mittel durch die drei Gemeinden und den Bezirk
  • Ausarbeitung eines Berichts als Grundlage zur Hochwassersicherheit

 

Frühling 2011

  • Ausarbeitung Bauprojekt
  • Prüfung Bauprojekt durch die verschiedenen Ämter
 
     
 

 Sommer 2010

  • 
erste Gespräche mit dem Eigentümer über eine mögliche Ausdolung
  • erste Feldbegehungen
  • Projektskizze für das Ausdolungsprojekt

 

Herbst 2010

  • definitives Einverständnis des Eigentümers und des Bewirtschafters
  • Budgetantrag für die Ausführungsplanung und das Bauprojekt
     

 



Die Freude über die Ausdolung ist gross. Einige Stimmen dazu:

Jakob Bürgi, Bewirtschafter des betroffenen Gebiets: "Ich freue mich am meisten auf die Amphibientümpel, die hoffentlich von vielen Tieren bewohnt werden, sowie auf die schönen Pflanzen, die auf den Flächen dazwischen gedeihen können."

Andrin Bürgi, 8 Jahre: "Es ist schön, so nah einen Teich zu haben. Ich freue mich, dass ich mehr Krebse suchen und anschauen kann. Ich hoffe, ich sehe dann viele Frösche und Kröten."

Toni Höfliger, Ratsschreiber Bezirk Höfe: "Es ist schön, dass jemand bereit ist, für die Offenlegung eines Gewässers Hand zu bieten, und dadurch ein natürlich fliessendes Bächlein sichtbar wird. Leider ist in der heutigen Zeit viel zu oft das Gegenteil der Fall: Wird doch immer wieder versucht, die Gewässer in ein Korsett zu zwängen oder sie zu negieren, das heisst, in deren Raumbedarf zu bauen, um die Grundstücke maximal nutzen zu können."

Uschi Beccarelli, Umweltschutzbeauftragte, Gemeinde Feusisberg: "Quakende Frösche, schillernde Libellen, bunte Schmetterlinge, summende Bienen und badende Vögel. Ich hoffe, Wanderer und Kinder werden gleichermassen staunen über diese kleine Oase. Zudem wünsche ich mir, dass immer mehr Leute Verständnis haben für das Offenlegen von Bächen."

Geni Widrig, LEK-Projektleiter, tsp raumplanung: "Ich freue mich auf das Plätschern des Zwerenbächlis und bin überzeugt, dass die Grundeigentümer und die Bevölkerung Freude am neuen Bachlauf haben werden. Ich hoffe, dass die seltene Gelbbauchunke in den drei angrenzenden Teichen bald eine neue Population gründen kann. Möge die Ausdolung der Startschuss für ähnliche Projekte im Bezirk Höfe sein!"