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Amtliche Siegelung und Sicherungsinventar

 

Erfordert es die Situation, werden in einem Todesfall auf Veranlassung Dritter oder vom Erbschaftsamt amtliche Sicherungsmassregeln vorgenommen.
 
 
Es handelt sich dabei um:
 
- Amtliche Siegelung
Gemäss § 39 EG ZGB des Kantons Schwyz trifft das Erbschaftsamt die zur Sicherung des Erbganges erforderlichen Massnahmen. Es ordnet die Siegelung an, wenn es diese als notwendig erachtet oder wenn ein Erbe diese verlangt.
 
- Aufnahme eines Sicherungsinventars
Das Sicherungsinventar bezweckt die Sicherung des bei der Eröffnung des Erbganges vorhandenen Nachlasses, indem verhindert werden soll, dass Vermögenswerte unbemerkt verschwinden können. Es dient aber ausdrücklich nicht der Berechnung der Erbteile und Pflichtteile. Es geht dabei um die Feststellung des Bestandes und nicht um den Wert des Nachlasses. Die Aufnahme des Sicherungsinventars ist kosten-
pflichtig und muss innerhalb von 2 Monaten seit dem Tode des Erblassers beim zuständigen Erbschaftsamt verlangt werden.